Kronacher Weihnacht - der neue Weihnachtsmarkt in Kronach, Oberfranken - Fränkischer Christkind Markt

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2013 Weihnachtsmarkt Kronach: Erweiterung wird angestrebt

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Die Aktionsgemeinschaft zog im Kronacher Stadtrat eine positive Bilanz für den Kronacher Weihnachtsmarkt – obwohl finanziell einMinus zu verzeichnen war.

Kronach — Die Aktionsgemeinschaft hat als Ausrichter des Weihnachtsmarktes 51 067 Euro eingenommen. Dem standen Ausgaben in Höhe von 53 337 Euro gegenüber. Die Bauhofleistungen der Stadt, die den Markt mit 10 000 Euro bezuschusst, sind dabei nicht berücksichtigt.

Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Dietrich Denzner, war trotz dieses Verlustes mit dem Weihnachtsmarkt zufrieden. Denzner sprach von einer positiven Stimmung, die sich über die Landkreisgrenzen hinaus verbreitet habe. „Aus meiner Sicht war es ein ganz positiver Markt. Neben Schützenfest und ,Kronach leuchtet‘ spricht nun jeder wieder positiv über den Weihnachtsmarkt.“ Allerdings dürfe es jetzt keinenRückschritt geben.

Denzner verwies auf das Neuland, das man mit dem Weihnachtsmarkt in der unteren Stadt betreten habe. „Wir haben sehr viel Zeit investiert.“ Viele Mitstreiter hätten dafür ihren Beruf vernachlässigen müssen, erklärte Denzner und hoffte für die Zukunft auf weitere Unterstützung. Inwieweit diese von der Stadt kommen wird,war gestern Abend Thema in einer nichtöffentlichen Sitzung.

Insgesamt wurden beim Weihnachtsmarkt 45 und damit zehn Hüttenmehr als imVorjahr aufgestellt. Auf Grund der großen Besucherzahl habe man jedoch schnell gemerkt, dass die Verpflegungsstände nicht ausreichend waren. Deshalb wolle man in Zukunft weitere Hütten aufstellen und sich in Richtung Metzgerei Höring ausdehnen. „Es wird eher noch mehr werden für uns“, sprach Denzner den Mehraufwand an.

Richtige Entscheidung „Es war eine absolut richtige Entscheidung“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) und sprach damit die Verlagerung des Marktes an. Da der Hauptmarkt jedoch die Gäste so sehr angezogen hat, waren die Aussteller des Historischen Marktes nicht zufrieden. Auch die Zwischenetage am Aufgang zur Oberen Stadt wurde nicht gut angenommen. Dennoch gab es überwiegend Positives zu berichten – allemvoran, dass mehr Menschen in der Stadt zu verzeichnen waren, die meisten Marktteilnehmer finanziell erfolgreich waren und für Menschen mit Behinderung die Teilhabe leichtermöglich war.

Bernd Liebhardt (CSU) äußerte die Hoffnung, dass der Weihnachtsmarkt wieder zu einer festen Größe wird. „Das ist gut gelaufen und war im Nachhinein die richtige Entscheidung, um wieder Akzeptanz bei
der Bevölkerung zu erzielen. Weiter so!“ Marina Schmitt (SPD) verwies auf den Wermutstropfen, dass der historische Weihnachtsmarkt nicht so gut angenommen wurde. Dennoch registrierte auch sie eine positive Entwicklung. „Hoffen wir, dass der Zuspruch so bleiben wird.“

Wolfgang Hümmer (CSU) war ursprünglich gegen eine Verlagerung des Weihnachtsmarktes, zollte der Aktionsgemeinschaft nun aber seinen Respekt. Cilly Volk (Frauenliste) freute sich, „dass derWeihnachtsmarkt wieder ein Weihnachtsmarkt ist“, und dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement. Hans-Georg Simon (FW) zeigte sich überzeugt davon, „dass der Weihnachtsmarkt dorthin gekommen ist, wohin er gehört“.

In diesem Jahr will die Aktionsgemeinschaft den Markt also ausdehnen, umdamit nicht nicht zuletzt die Kühnlenzpassage besser einbinden zu können. Zudem steht im Raum, die Öffnungszeiten auch auf die Donnerstage auszuweiten.

Text: Alexander Löffler

10.04.2014

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