Kronacher Weihnacht - der neue Weihnachtsmarkt in Kronach, Oberfranken - Fränkischer Christkind Markt

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Plastische 3D-Plan für die Hütten steht schon

Stefan und Michaela Weiss, Ulf Krause und Dietrich Denzner vor dem Weihnachtsmarkt 2013 in 3D
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Vorbereitung: Mitglieder des Werbebeirates der Aktionsgemeinschaft Kronach haben den Weihnachtsmarkt in Miniatur nachgebaut. Die plastische 3D-Darstellung erleichtert die Planung. Auch der Bauhof ist begeistert....

Kronach- Sorgsam ordnen Dietrich Denzner und Michaela Weiss die kleinen zauberhaften Hütten auf dem Plan an. Den Mittelpunkt des Geschehens bildet der historische Rosenturm der Stadt Kronach. Auch ein großer Weihnachtsbaum ist zu sehen. Der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Kronach und seine Stellvertreterin platzieren die Holzbuden zur Mauerseite des Turms als auch zur Straßenseite hin. Seite an Seite finden sie ihren Platz - nicht nur auf dem Marienplatz, sondern auch im Stadtgraben, wo bereits die Rosenberg-Alm „steht“, bis zum Eingang Hussitenplatz.

Aber nur aufstellen und fertig - so einfach ist das bei Weitem nicht. Hinter dem, was so einfach und spielerisch aussieht, steckt ein ausgeklügeltes System und jede Menge Arbeit. „Es gibt verschiedene Hütten – Hütten, deren Giebel nach vorne ragen beziehungsweise deren Dächer nach vorne oder seitlich gehen. Die Türeingänge der Hütten sind ebenfalls unterschiedlich. Sie können rechts, links oder hinten sein. Und schließlich gibt es noch Doppel-Hütten. Alle diese Aspekte sind sehr wichtig bei der Planung“, erklärt Denzner. So müsse man beispielsweise für die direkt an der Mauerseite am Marienplatz stehenden Hütten welche mit seitlichem Eingang nehmen. Da hier keine so große Fläche zur Verfügung steht, müsse man sie logischerweise ganz nach hinten an die Mauer anordnen. Um leichter planen und sich das Ganze plastischer vorstellen zu können, gestaltete man nun einen Weihnachtsmarkt-Plan in 3D. „Wenn man es in natura sieht, kann man sich das viel besser vorstellen als auf dem PC“, meint Michaela Weiss, die mit ihrem Ehemann Stefan Weiss die Idee dazu hatte. Die Umsetzung erfolgte in Teamarbeit. Stefan Weiss war es, der mit Ulf Krause die handwerkliche Umsetzung übernahm. Keine leichte Aufgabe: Musste doch für die Nachbildung der Hütten im Maßstab von 1:100 allerhand gesägt, geleimt und konstruiert werden. Ulf Krause, Sprecher des Werbebeirates, erstellte einen überdimensionalen Lageplan im gleichen Maßstab und druckte ihn aus. Michaela Weiss und Cindy Krause( Ehefrau von Ulf Krause) hatten abends nach der Arbeit ein entsprechendes Programm auf dem Computer eingerichtet. „Das ist wie ein richtiges Planspiel. Wir haben einen Abend lang alles hin- und hergerückt“, erzählt Michaela Weiss schmunzelnd. Mit dem Ergebnis ist sie sehr zufrieden. „Ich finde das praktisch und superklasse, weil man jetzt ein Bild vor Augen hat. Man kann viel besser planen, beispielsweise wenn neue Hütten dazu kommen. Da sieht man gleich, wo Platz ist“, freut sie sich.

Doch nicht nur die Verantwortlichen der Aktionsgemeinschaft freuen sich über den Weihnachtsmarkt in 3D, sondern auch die Mitarbeiter des Bauhofs. Diesen wird nämlich der abfotografierte Plan nach seiner Fertigstellung als Dateiform überlassen. Herr Burger Ansprechpartner für den Weihnachtsmarkt hat sich den Plan bereits angesehen und schon ein Foto davon gemacht. „Er war richtig begeistert“, erzählt Stefan Weiss und ergänzt: „Uns ging es darum, mit System zu arbeiten und den größten Nutzen und den meisten Zeitgewinn für beide Seiten herauszuholen.“ Im vergangenen Jahr, als man mit dem erstmals in der Unteren Stadt abgehaltenen Weihnachtsmarkt Neuland betreten habe, seien die Planungen im Vorfeld schwer vorstellbar gewesen. Jetzt hat jede Hütte ihre eigene Nummer auf dem Dach, die auch im Plan eingetragen ist. Dies sei umso sinnvoller, da es heuer mehr Hütten als im Vorjahr geben wird.

Bereits jetzt sind die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in vollem Gange. Im Mai wurden die Fieranten angeschrieben. Nachdem es 2012 nicht einfach gewesen sei, Aussteller zu finden und man eine gewisse Zurückhaltung gespürt habe, sei dies heuer ganz anders: „Die Aussteller waren alle sehr zufrieden. Einige waren faktisch nach ein paar Tagen schon ausverkauft. Viele, die letztes Jahr eine Wechselhütte nur für einen gewissen Zeitraum hatten, wollen verlängern und heuer die ganze Zeit bleiben“, verrät Michaela Weiss. Dies sei wesentlich leichter zu händeln und zu organisieren - für die Verantwortlichen des Werbebeirats und für die Aussteller selbst, die dann mehr Zeit zum individuellen Einrichten der Hütten hätten. Es gibt aber auch neue Aussteller, die dazukommen.

So will die Aktionsgemeinschaft auch heuer wieder den Besuchern an den vier Advents-Wochenenden einen abwechslungsreichen und attraktives Angebot bieten, bei dem für jeden etwas dabei ist: Geschenkideen und Weihnachtsdekoration, Brauchtum und Handwerk, Trendiges und Feines sowie kulinarische Köstlichkeiten. Auch wird es wieder ein umfangreiches Kinder- und Rahmenprogramm geben sowie die „Kunstvolle Weihnacht“ am zweiten Adventswochenende im Kühnlenzhof. Die Verantwortlichen bedanken sich in diesem Zusammenhang herzlich bei den Sponsoren, die ihnen bei der „Premiere“ im letzten Jahr ihr Vertrauen geschenkt und sie unterstützt hatten. Auch für 2013 würde sie sich freuen wenn Sponsoren den Weihnachtsmarkt unterstützen. Interessenten können sich bei Frau Michaela Weiss melden.

Obwohl man nun im zweiten Jahr wesentlich besser planen könne, liegt vor den Verantwortlichen in den kommenden Wochen noch jede Menge Arbeit. Die Endplanung ist noch keineswegs fertig. Von Tag zu Tag ergibt sich Neues, das beachtet werden muss. So wird der neue 3D-Plan wohl noch einige Änderungen erfahren, bis es endlich so weit ist und der Kronacher Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten öffnet. hs   

 

18.03.2014

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